„Gehorsam folgt blind,

Freiheit hat offene Augen“

                                                            (Dietrich Bonhoeffer)

 

 

Schulprogramm

der

 

Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Städtische Gemeinschaftsgrundschule

Münster

 

Gedanken zum Schulprogramm

 

Namensbezug

 

Unsere Schule besteht seit 1967 und trägt von Beginn an den Namen Dietrich Bonhoeffers.

Das mag aus zweierlei Gründen auch für unser Schulprogramm erwähnenswert und von Bedeutung sein:

 

  1. Dietrich Bonhoeffer ist ein Mann des Widerstandes gegen das Regime und die Wirkungsweise im 3. Reich. Die Aasee-Stadt (in diesem Stadtteil befindet sich unsere Schule) ist durchzogen von Straßen, die überwiegend Namen von damaligen Widerstandskämpfern tragen, z. B. von Stauffenberg, Mierendorff, Delp, von Ossietzky, Bonhoeffer.
    So können Lehrer*innen, Eltern und Kinder dazu angehalten werden, diese Namen in täglicher Begegnung in ihrem wichtigen Zusammenhang zu sehen und nie in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

  1. Worte, Schriften und Taten Dietrich Bonhoeffers zeugen von großer Verantwortung, Aufrichtigkeit und unerschrockenem Mut, den er aus seinem äußerst realitätsbezogenen Glauben gewinnen konnte, denn seine Theologie war bewusst auf das Diesseits ausgerichtet. Um glaubwürdig zu sein, forderte er von Staat und Kirche ein offenes und mutiges Dasein für Andere, für Wehrlose, Unterdrückte und Verfolgte.

 

Und diesem Anliegen des “Für andere da sein“ wollen auch wir in unserem Schulalltag gerecht werden und es in unserer Gemeinschaft, bei unseren Aktivitäten und im Umgang miteinander bedenken.

„Für andere da sein“, das können auch schon Grundschüler*innen in ihren Klassengemeinschaften, auf dem Schulhof und im Unterricht praktizieren und erleben.

 

Im Jahr 1993 fand ein Umzug vom Dietrich-Bonhoeffer-Schulgebäude an der Beckstraße in das größere Gebäude der ehemaligen Stephanus-Schule (kath. Grundschule) statt. Dabei wurden die beiden Systeme zusammengelegt und ab August 1993 als Gemeinschaftsgrundschule für alle Kinder der Aaseestadt unter dem Namen Dietrich-Bonhoeffer-Schule an der Bonhoefferstr. 50 weitergeführt.

 
Wer war Dietrich Bonhoeffer?

 

Dietrich Bonhoeffer wurde am 4. Februar 1906 in Breslau geboren. Er war das sechste Kind in der Familie. Er hatte noch 3 Brüder und 4 Schwestern. Insgesamt hatten seine Eltern Karl und Paula Bonhoeffer also 8 Kinder. Sie wohnten alle in einem großen Haus.

Sein Vater war Universitätslehrer und Chef einer Klinik. Die Mutter sorgte für die Familie und kümmerte sich besonders um die Kinder. Alle waren sehr gläubig.

1912 zog die Familie nach Berlin. Dort bekam der Vater eine neue Lehrstelle an der Universität und wurde Direktor der Universitätsklinik mit dem Namen Charité. Diese Klinik gibt es heute auch noch in Berlin.

 

Von 1913 bis 1919 besuchte Dietrich Bonhoeffer das Gymnasium in Berlin. In der Zeit erlebt er den ersten Weltkrieg, der 1914 begann und 1918 endete.

Nach dem Schulbesuch studierte Dietrich Bonhoeffer evangelische Theologie. Während seines Studiums zog er in viele Städte und andere Länder und kümmerte sich besonders um Kinder und Jugendliche, die kein richtiges zu Hause hatten.

 

1939 brach der zweite Weltkrieg aus. Ein Mann mit dem Namen Adolf Hitler wollte Macht über die Menschen haben und hasste vor allem Menschen mit jüdischem Glauben. Diese ließ er verfolgen und in Gefängnisse stecken und sogar töten, nur weil sie Juden waren.

Dietrich Bonhoeffer beschloss mit Freunden, gegen Hitler zu kämpfen und den jüdischen Menschen zu helfen. Dafür wurde auch er ins Gefängnis gesteckt und am 9. April 1945 in Flossenbürg ermordet. Er wurde nur 39 Jahre alt.

Jedes Jahr, am 4. Februar, denken wir an seinem Geburtstag besonders an Dietrich Bonhoeffer und sein Leben.

 

Dietrich Bonhoeffer war ein mutiger Mann. Er kämpfte für das Gute und wandte sich gegen das, was er in seiner Zeit als Böse erlebte. Er glaubte an Gott und kämpfte für Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen. Dafür musste er sterben. Er ist ein Vorbild für das Zusammenleben in unserer Schule.

 

Daraus ergibt ist unser Leitgedanke:

Wir behandeln andere so, wie wir selber behandelt werden wollen.

 

Zusammenarbeit mit den Schüler*innen

 

Wir wollen für die Kinder Vorbild sein und positive Autorität vermitteln, sie unterstützen und ihnen Mut machen. Wir wünschen uns viel Gelassenheit, Geduld und Verständnis für die Arbeit mit den Kindern.

Besonders wichtig im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit mit den Schüler*innen sind für uns folgende Ziele:

 

  1. Das Kind in seiner Individualität anzunehmen, dabei seine Lebensumwelt einzubeziehen, und seine Persönlichkeitsentwicklung positiv zu fördern.
  2. Unterrichtssituationen und Voraussetzungen im Schulleben zu schaffen, die Lernfreude bringen und Lernmotivationen stärken.
  3. Durch methodische Maßnahmen (Differenzierung, Medienwechsel, Einsatz geeigneter Materialien,….) die Ausdauer, Anstrengungsbereitschaft und Selbstständigkeit langfristig zu entwickeln und zu festigen.
  4. In Gesprächen und Klassenratssitzungen gemeinsam zu lernen, Konflikte durchzustehen und zu lösen, um ein angstfreies, harmonisches Miteinander zu erreichen.

      

Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Das pädagogische Team der Dietrich-Bonhoeffer-Schule legt Wert auf eine intensive und gute Zusammenarbeit mit den Eltern.

Diese gelingt bei

 

  • gegenseitiger Offenheit,
  • Ehrlichkeit,
  • konstruktiver Mitarbeit,
  • zuverlässigem Engagement im Sinne aller Kinder
  • und gegenseitigem Austausch von Anregungen und Kritik.

 

Bei der gemeinsamen Gestaltung des Schullebens bieten sich für die Eltern verschiedene Möglichkeiten der Mitwirkung (s. SchulG NRW §§ 62 – 67 und §§72 und 73). Dabei sollten die Grenzen einer solchen Zusammenarbeit nicht überschritten werden.

 

Zusammenarbeit im pädagogischen Team

 

Das pädagogische Team der Dietrich-Bonhoeffer-Schule legt Wert auf

 

  • Offenheit und Transparenz
  • Austausch über Unterricht und Erziehung
  • gegenseitige Unterstützung und Beratung

 

Antrieb dieses positiven  Zugangs  ist der wertschätzende Umgang aller Beteiligten im pädagogischen Team der Schule.

Gemeinsame Unternehmungen des pädagogischen Teams außerhalb  des Schulalltags unterstützen das positiv gelebte Klima.

 

Bonhoeffer von A bis Z

 

Überblick für Eltern, neue Kollegen*innen und Lehramtsanwärter*innen zur ersten Orientierung:

 

Arbeitsgemeinschaften

Ausbildung

Ausflüge und Unterrichtsgänge

Besondere Aktivitäten im Schulleben

Beurlaubung

Bewegliche Ferientage

Betreuung nach dem Unterricht

Computer

Elternmitarbeit

Elternsprechzeiten

Feste und Feiern

Gesunde Schule

Hausaufgaben

Hausmeister

Hospitation

Karneval

Klassenämter

Klassenfahrten

Klassenrat

Klassenräume

Kollegium

Kontakte zu den Kirchengemeinden

Lehrerfortbildung

Lesepaten

Offener Anfang

OGS (offener Ganztag)

Pädagogisches Team

Patenschaften

Pausen

Projekttage

Schulanfang

Schulbücher

Schulgarten

Schulregeln und Klassenregeln

Sekretariat

Sportliche Aktivitäten

Sportverein

Übermittagbetreuung (Kometen – Gruppe)

Umwelterziehung

Unterrichtszeiten

Verkehrserziehung

Zeugnisse

 

 

 

Arbeitsgemeinschaften

 

Wenn es die Stellenbesetzung an unserer Schule zulässt, bieten wir gerne Arbeitsge-meinschaften (Ag’s) in den verschiedensten Fächern an. An diesen können die Kinder dann freiwillig teilnehmen.

 

Ausbildung

 

Praktische Phasen

 

Die Lehramtsstudenten*innen können die für deren Studium nötigen praktischen Phasen an unserer Schule durchführen. Während der verschiedenen Praktika oder des Praxissemesters werden die Studenten*innen von den Lehrern*innen intensiv betreut.

 

Lehramtsanwärter*innen

 

Regelmäßig werden an unserer Schule Lehramtsanwärter*innen (LAA) ausgebildet. 

Die derzeitige 18monatige schulpraktische Ausbildung der LAA erfolgt in zwei Fächern und umfasst insgesamt 14 Wochenstunden.

 

In den ersten zwei bzw. drei Monaten hospitieren die Lehramtsanwärter*innen und unterrichten in allen Stunden nur unter Anleitung ihres Mentors. In der weiteren Ausbildungszeit werden sie bis zu neun Stunden auch selbstständig (ohne Anwesenheit des Mentors) und bedarfsdeckend im Unterricht eingesetzt.

 

Beim Unterricht unter Anleitung unterrichten die LAA in der Klasse des Ausbildungslehrers (Mentors). Die Unterrichtsstunden werden zunächst von den LAA und dem Ausbildungslehrer gemeinsam geplant und anschließend reflektiert.

 

Aus der OVP ergibt sich als Ausbildungsaufgabe die Beteiligung der LAA an den besonderen Aufgaben eines Klassenlehrers bzw. einer Klassenlehrerin. Hierzu zählen insbesondere die pädagogische Diagnostik der Schüler*innen.

Für die Notengebung sind die LAA in ihrem bedarfsdeckenden Unterricht allein verantwortlich (s. Begleitprogramm).

 

 

Ausflüge

Großen Anklang bei Schüler*innen finden die verschiedenen Ausflüge. Sie sind eine Bereicherung des Schulalltags.

Da unsere Schule sehr zentral liegt, können wir viele Unterrichtsgänge und Fahrten zu Fuß, per Bus oder mit dem Zug durchführen und nutzen so die außerschulischen Lernangebote.

Folgende Museen, Institutionen und historische Besonderheiten werden von uns gerne besucht, die z. T. museumspädagogische Programme anbieten:

                            

  • Zoobesuch mit Zooschule
  • Museum für Naturkunde/Planetarium
  • Picasso-Museum
  • Museum für Kunstgeschichte (LWL-Museum)
  • Mühlenhof
  • Stadtmuseum
  • Stadtführung
  • Burg Vischering
  • Bäckerei, Bücherei
  • Feuerwehr
  • Theaterbesuch
  • Kinderkonzerte (als Angebot für die Familien)
  • NaBu (Besuch der biologischen Station, Bachpatenschaften etc.)
  • Botanischer Garten
  • Besuch verschiedener religiöser Gotteshäuser
  • Jugendverkehrsschule

 

Betreuung vor und nach dem Unterricht

 

Vor dem Unterricht bieten wir eine Betreuung in der Zeit von 07:00 bis 08:00 Uhr an. Daran können nur Kinder teilnehmen, deren Eltern eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen.

Nach dem Unterricht bieten wir eine Betreuung in der Über-Mittag-Betreuung (Kometen- Gruppe) bis 13:15 Uhr an oder die Teilnahme an der offenen Ganztagsschule (OGS) bis 15:00 Uhr oder 16:00 Uhr (siehe hier: Übermittagbetreuung bzw. OGS).

 

Beurlaubung

 

Unsere Schüler*innen können nur aus ganz wichtigen Gründen - und das auf (schriftlichen) Antrag der Eltern – beurlaubt werden. Unmittelbar vor und nach den Ferien darf ein Schüler nicht beurlaubt werden (§ 43 Abs. 3 SchulG). Nur in dringenden Fällen gibt es eine Ausnahmeregelung (z. B. Auflösung des Haushaltes), über die die/der Schulleiter/in entscheidet. Ansonsten gilt:

- bis zu 3 Tagen kann die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer beurlauben

- darüber hinaus liegt die Zuständigkeit bei der Schulleitung

 

Bewegliche Ferientage

 

Die beweglichen Ferientage werden nach Vorschlag durch das Schulamt und in Absprache mit der Schulkonferenz festgelegt und den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Computer

 

Alle Klassen sind mit Computern ausgestattet. Die Kinder lernen selbstständig und kritisch, mit neuen Medien umzugehen und diese für ihre Anforderungen zu benutzen.

Das Internet bietet Kindern die Möglichkeit, dieses Medium auch in der Schule unter fachlicher Anleitung durch das Lehrpersonal zu nutzen (siehe hierzu auch: Baustein „Medien“).

 


Elternmitarbeit

 

Eltern unterstützen verschiedene Aktivitäten an unserer Schule. Ohne diese Hilfe wären viele Aktionen gar nicht oder nur schwer zu realisieren, wie z. B. Schul- und Klassenfeste, Unterrichtsgänge, Bastelvormittage, Projekt- und Wandertage, gesundes Frühstück usw. Zudem werden Elternabende angeboten, bei denen Fachleute zu pädagogischen Themen referieren.

 

Elternsprechzeiten

 

Zweimal im Schuljahr, und zwar im Herbst und im Frühjahr, finden für alle Eltern die Elternsprechzeiten statt. Die Lehrerkonferenz legt den Zeitraum fest. Um den Eltern längere Wartezeiten zu ersparen, werden vorher schriftlich feste Termine vereinbart. Darüber hinaus können die Eltern die Sprechzeiten der einzelnen Lehrer*innen wahrnehmen.

 

Besondere Aktivitäten im Schulleben

 

Zu unserem Schulleben gehören selbstverständlich auch Feste. Um allen Schüler*innen während der vierjährigen Grundschulzeit ein breites Spektrum an unterschiedlichen Feiern anbieten zu können, finden viele Veranstaltungen jährlich, im 2-Jahres- oder im 4-Jahres-Rhythmus statt.

 

  • jährlich:

- Weihnachtsbasteltag am Freitag vor dem 1. Advent
- Gestaltung der Adventszeit

- Vorlesestunde, freie Lesestunde

    - Theaterbesuch in der Weihnachts-/ Winterzeit

    - Nikolaustag, am 6. Dezember kommt der Nikolaus in die 1. Klassen, die Kinder aller         Jahrgänge erhalten einen Stutenkerl über den Förderverein

    - Karneval:

 

  • 2-Jahres-Rhythmus
    - Bundesjugendspiele und Spaß-Sportfest/ Fußballfest im Wechsel

      -   „Halt!- keine Gewalt“ für die Klassen 1 und 2           

      - „Mein Körper gehört mir“ für die Klassen 3 und 4

  • 4-Jahres-Rhythmus
    - Zirkusprojekt
  • individuell finden in den Klassen verschiedene Feste und Feiern statt
  • jeweils vor den Ferien findet ein Schulsingen mit dem JeKisS- Chor statt (im Wechsel mit und ohne Elternbeteiligung)

 

 

 

Gesunde Schule

 

Wir achten auf die Gesundheit aller Menschen in unserer Schule. Das beginnt beim Frühstück. Frühstückszeit ist jeweils von 09:50 Uhr bis 10:00 Uhr in den Klassenräumen. Die Kinder können zu ihrem - von daheim mitgebrachten - Pausenfrühstück auf Bestellung Milch bekommen. Auf ein gesundes Frühstück (ohne Süßigkeiten) wird großer Wert gelegt, deshalb finden zu diesem Thema in den Klassen Unterrichtseinheiten und Projekte statt. Die Schule nimmt derzeit am europäischen Schulobstprogramm teil. Auch beim Mittagessen in der OGS wird auf gesunde Ernährung geachtet.

Beim Thema Gesundheit achten wir auf die Reduzierung des Lärms. Zur Ruhe im Schulgebäude wird immer wieder angeregt.

In den Klassenräumen achten wir durch das Stoßlüften auf eine gute Luft in den Räumen.

Ausreichend Bewegung gehört auch zur „gesunden Schule“. Diese regen wir durch Bewegungseinheiten während des Unterrichts, durch das Anbieten von Pausenspielen und im Sportunterricht an.

 

Hausaufgaben

 

Die Hausaufgaben der Schüler*innen des ersten und zweiten Jahrgangs sollten täglich auf ca. 30 Min. begrenzt sein. Schüler*innen der dritten und vierten Klasse sollten vom Umfang her ihre Hausaufgaben in 45 Min. erledigen können. Freitags und vor Feiertagen werden keine Hausaufgaben gegeben.

 

Hausmeister

 

Der Hausmeister unserer Schule ist montags, mittwochs und freitags von 07:00 Uhr bis 08:45 Uhr und von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr und von 15:15 Uhr bis 16:30 Uhr in der Schule in seinem Hausmeisterraum oder auf dem Hofgelände zu erreichen. Am Dienstag und am Donnerstag ist er in der Zeit von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr anwesend.

 

Hospitationen

 

An unserer Schule gibt es verschiedene Formen von Hospitation:

 

  • Eltern können in den Klassen ihrer Kinder hospitieren, sollten sich aber mit der jeweiligen Lehrerin/dem jeweiligen Lehrer vorher über den Zeitraum verständigen.
  • Studentinnen und Studenten hospitieren im Rahmen von Praktika nach Vereinbarung mit den Ausbildungsgremien der Uni Münster.
  • Mitarbeiter*innen der psychologischen Beratungsstellen hospitieren in konkreten Fällen, um bestimmte Kinder zu beobachten.
  • Lehramtsanwärter*innen hospitieren im Rahmen ihrer Ausbildung.
  • Kolleginnen und Kollegen hospitieren untereinander und an anderen Schulen.
  • Unsere Sozialarbeiterin hospitiert in den einzelnen Klassen nach Absprache mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen.

 

 

 

Karneval

 

Jedes Jahr feiern Schüler*innen und Lehrer*innen am Donnerstag (Altweiberfastnacht) vor Rosenmontag Karneval. An diesem Tag kommen alle verkleidet in die Schule und vergnügen sich in den ersten beiden Stunden in der eigenen geschmückten Klasse. In den letzten beiden Stunden finden gemeinsame Veranstaltungen statt,  z. B. Besuch eines Zauberers oder Bewegungsspiele in der Turnhalle.

 

Kontakte zu Kirchengemeinden

 

Zur evangelischen Thomasgemeinde/ Jakobuskirche und zur katholischen Kirchengemeinde St. Stephanus werden Kontakte gehalten:

 

  • durch regelmäßige Gottesdienste in den Jahrgangsstufen sowie zu besonderen Anlässen (Einschulung, Weihnachten, Schulabschluss), die unter Berücksichtigung des jeweiligen Unterrichtsthemas von den Pfarrern und Religionslehrerinnen gemeinsam geplant werden
  • durch Aktionen wie Kinderbibeltage, Freizeitaktivitäten, wenn möglich auch Kontaktstunden, Besichtigungsgänge in den Gotteshäusern etc.

 

Klassenämter

 

Ab der 1. Klasse übernehmen die Kinder Klassenämter. Dazu gehören z. B. die Vertretung im Schülerparlament sowie Dienste in den Klassen (Tafeldienst, Blumendienst oder Aufräum-dienst, Umweltdetektiv etc). Die Kinder lernen so, Verantwortung für den Klassenraum, die Klassengemeinschaft und die Schule zu tragen. Sie üben sich in Zuverlässigkeit und steuern so zu einem positiven Klima in der Klasse bei. Ab dem 3. Schuljahr wählen die Kinder in ihren Klassen zwei Klassensprecher/innen, welche die Interessen der Klasse vertreten.

 

Klassenfahrten

 

Ein Höhepunkt sind die Klassenfahrten, die allerdings nicht verpflichtend sind. Die Schulkonferenz hat entschieden, dass jede Klasse möglichst in den Genuss einer Klassenfahrt kommen soll. Die Klassenfahrten finden entweder am Ende der 3. Klasse oder am Anfang der 4. Klasse mit höchstens 4 Übernachtungen statt. Auch die Entfernungen sollen so begrenzt sein, dass z. B. heimwehkranke Kinder ggf. problemlos von ihren Eltern nach Hause geholt werden können

 

Klassenräume

 

Die Klassenräume werden von den Kindern und Lehrer*innen gemeinsam so gestaltet, dass sich alle wohlfühlen können. Bau- und Leseecken, Computerecken, Nischen zum Ausruhen oder Spielen werden im Unterricht mitgenutzt. Sie tragen dazu bei, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

 

 


Pädagogisches Team

 

In der Schule arbeiten Lehrerinnen, Förderschullehrerinnen, eine Heilpädagogin, eine Schulsozialarbeiterin und Mitarbeiter*innen des Offenen Ganztags zusammen. Unser Kollegium besteht zurzeit aus 13 Kolleginnen und in der Regel einer Lehramtsanwärterin. Die Kolleginnen leiten eine Klasse in alleiniger Verantwortung oder als Klassenleitungsteam.

 

Lehrerfortbildung

 

Die Lehrerinnen nutzen häufig angebotene Lehrerfortbildungen zu den verschiedenen Fächern und zu allgemeiner Pädagogik.

An solchen Tagen bemühen wir uns um angemessene Vertretungspläne für die betroffenen Klassen, falls diese Fortbildungen in Ausnahmefällen am Vormittag stattfinden. Die Teilnahme an Fortbildungen sehen wir als Möglichkeit an, uns mit anderen Kolleginnen und Kollegen über neue Unterrichtsinhalte- und methoden auszutauschen. Als Multiplikatoren für alle berichten sie in der Lehrerkonferenz davon und stellen ggf. Materialien zur Verfügung. Die kollegiums-interne Fortbildungsplanung orientiert sich u. a. am Schulprogramm und den schulinternen Arbeitsplänen.

 

Offener Anfang

 

Ab 07:45 Uhr können die Kinder sich in ihren Klassenräumen aufhalten. Diese Zeit wird meist dazu genutzt, kleine Spiele zu spielen, sich über den letzten Tag oder den kommenden Schultag auszutauschen, etwas zu üben oder Angefangenes vom Vortag fertig zu stellen. Die Gestaltung eines fließenden Übergangs ist somit möglich. Eine Frühaufsicht steht für alle anstehenden Fragen und Probleme zur Verfügung.

 

Patenschaften

 

In der Zeit der Eingewöhnung ist es für die Erstklässler wichtig, ein „erfahrenes“ Kind als Ansprechpartner zu haben, das die anfänglichen Unsicherheiten selbst schon durchlebt hat. Die Kinder der dritten Klassen werden Paten für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Die Paten sollen den Erstklässlern helfen, sich im Schulalltag  - besonders in den Pausen - zurechtzufinden und sich einzuleben. Geplant sind auch gemeinsame Aktionen der beteiligten Patenklassen wie  z. B. Vorlesestunden, gemeinsames Frühstück u.v.m.

 

Pausen

 

Zwischen der 1. und 2. Stunde und der 3. und 4. Stunde gibt es keine gemeinsamen Pausenzeiten. Dadurch ist der  Unterricht einfacher zu rhythmisieren.

Von 09:30 Uhr bis 09:50 Uhr findet die Spielpause auf dem Schulhof statt.

Die Spielplatzgestaltung soll den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten geben. Hierzu zählen ein Fußballfeld, ein Basketballfeld, Tischtennisplatten, ein Klettergerüst, Schaukeln, Turnstangen, ein Spielturm mit Rutsche und ein Spielgerätewagen. Zwei Lehrkräfte führen Aufsicht. Bei Dauerregen spielen die Kinder im Klassenraum (Karten, Lernspiele, PC, lesen, malen etc.). Die Aufsicht wird dann im Gebäude geführt.

 

09:50 Uhr bis 10:00 Uhr Frühstückspause im Klassenzimmer

11:35 Uhr bis 11:45 Uhr  Spielpause auf dem Schulhof

 

Projekttage

 

Projekttage finden themenbezogen statt. Je nach Alter der Kinder wird jahrgangsübergreifend oder stufenübergreifend gearbeitet. Dabei wird besonderer Wert auf die Vielfältigkeit der Angebote gelegt, die es den Kindern ermöglichen soll, sich in neuen Lerngruppen mit einem Thema auseinanderzusetzen. Individuelle Neigungen können dadurch mehr Berücksichtigung finden, der Schulalltag kann eine neue Akzentuierung erfahren.

 

Schulanfang

 

Nach den Anmeldungen der zukünftigen Erstklässler*innen im November werden diese zu einem Schulspiel in einer Kleingruppe eingeladen. Nach den Osterferien vor der Einschulung hospitieren die zukünftigen Erstklässler*innen im Unterricht eines 1. Schuljahres, um eine Schulstunde und eine Pause mitzuerleben.

Kurz vor Schuljahresende findet ein Informationsabend für die Eltern statt, auf dem die Klassenverteilung bekannt gegeben und die Klassenlehrerinnen - wenn möglich - vorgestellt werden.

In den Sommerferien erhalten die Schulanfänger*innen einen Brief, in dem sich die Klassenlehrerinnen vorstellen.

Am zweiten Schultag nach den Sommerferien findet um 9.00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst abwechselnd in der ev. Jakobus- oder in der kath. St. Stephanuskirche statt.

Anschließend finden sich die Schulanfänger*innen mit den Eltern in der Aula der Schule ein. Nach einer Begrüßung und kleinen Darbietungen der Patenklassen  haben die Erstklässler*innen eine Stunde Unterricht. In dieser Zeit werden die Erwachsenen von Eltern aus dem 2. Jahrgang mit Kaffee und Plätzchen versorgt und haben die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen.

 

Schulbücher

 

Für die Lernmittel der Kinder an Grundschulen stellt der Schulträger pro Kind und Schuljahr 36,00 € zur Verfügung. Die Erziehungsberechtigten müssen sich mit 12,00 € an den Kosten der Schulbücher beteiligen. Das Buch, das davon angeschafft wird, geht in das Eigentum des Kindes über. Welche Bücher übereignet werden sollen, entscheidet die Schulkonferenz.

Bücher sollen pfleglich behandelt werden. Gehen sie verloren oder werden beschädigt, müssen die Erziehungsberechtigten Ersatz leisten.

 

Schulgarten

 

Unser Schulgarten liegt im hinteren Schulhofbereich. Er ist ungefähr 70 m² groß eingezäunt und kann als grünes Klassenzimmer genutzt werden.  Es gibt ein Gerätehaus und einen Komposthaufen darin. Einzelne Klassen betreuen das Säen, Pflanzen , Gießen, Ernten und Verwenden der Ernte das ganze Jahr über. Die Lehrkräfte, OGS-Mitarbeiter*innen und Eltern kümmern sich um die Instandhaltung des Gartens (siehe Schulgartenkonzept).

 

Sekretariat

 

Wir haben ein gut eingerichtetes Sekretariat mit einem zeitgemäßen Arbeitsplatz für unsere Sekretärin Frau Hirschmann.

Sie arbeitet seit 2008 mit uns zusammen und ist in unsere Gemeinschaft fest integriert. Die Öffnungszeiten des Sekretariats können dem Aushang entnommen werden.

 

Sportliche Aktivitäten     

 

In unserer Schule wird großer Wert auf vielfältige Bewegungsaktivitäten gelegt, sowohl in den Pausen, als auch im Sport- und Schwimmunterricht.

Damit alle Kinder sportliche Leistungen mit positiven Erfahrungen verbinden, findet alle zwei Jahre ein Spaß-Sportfest statt. Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft wird das Spaß-Sportfest als Fußballfest durchgeführt. In jahrgangsübergreifenden Gruppen „kämpfen“ die einzelnen Schüler für den Erfolg ihrer Mannschaft. Die traditionellen Bundesjugendspiele werden im Wechsel mit den Spaß-Sportfesten durchgeführt. In diesem Zusammenhang haben die Schüler bei guten sportlichen Leistungen die Gelegenheit, ein Sportabzeichen zu erwerben.

Jedes Jahr nehmen wir an unterschiedlichen Turnieren teil. Festgelegt wird dies durch die aktiven SportlehrerInnen unserer Schule.

 

Sportverein

 

Unmittelbar an unseren Schulhof schließt eine große Dreifach-Turnhalle an, die von verschiedenen Schulen und dem Sportverein Blau-Weiß Aasee mit benutzt wird. Mit diesem Verein arbeiten wir situativ zusammen.

 

Umwelterziehung

 

Neben der Behandlung der Umwelterziehung im Sachunterricht bemühen wir uns, den Kindern von Beginn an einen verantwortlichen Umgang mit der Umwelt vorzuleben.

Müllvermeidung und Mülltrennung sind dabei wichtige Grundsätze. Aber auch der pflegliche und damit umweltschonende Umgang mit den Einrichtungs- und Unterrichtsgegenständen der Schule sowie den Materialien der Kinder werden immer wieder thematisiert und eingeübt. In jeder Klasse gibt es einen „Umweltdetektiv“, der z. B. dafür sorgt, dass das Licht ausgeschaltet wird, wenn alle die Klasse verlassen (seit 2009 gibt es in jeder Klasse und auf den Fluren Bewegungsmelder), kein Wasser tropft, auf das Stoßlüften geachtet wird, die Computer nach Unterrichtsschluss abgeschaltet werden, der Müll getrennt wird etc.

Außerdem beteiligen wir uns seit vielen Jahren an dem Projekt „Klimaschutz macht Schule“.

 

Unterrichtszeiten

 

08:00 Uhr     -         08:45 Uhr               1. Stunde

08:45 Uhr     -         09:30 Uhr               2. Stunde

09:30 Uhr     -         09:50 Uhr               Pause

09:50 Uhr     -         10:00 Uhr               Frühstückspause

10:00 Uhr     -         10:45 Uhr               3. Stunde

10:45 Uhr     -         11:30Uhr                4. Stunde

11:30 Uhr     -         11:45 Uhr               Pause

11:45 Uhr     -         12:30 Uhr               5. Stunde

12:30 Uhr     -         13:15 Uhr               6. Stunde

 

Um Arbeitsphasen flexibel gestalten zu können und um Bewegungspausen individuell einzubauen, entfällt das Klingelzeichen zwischen der 1. und 2. sowie zwischen der 3. und 4. Stunde.

 

 

Verkehrserziehung

 

Die Verkehrserziehung spielt in allen 4 Grundschuljahren eine wichtige Rolle und erfolgt in enger Kooperation mit den für unsere Schule zuständigen Verkehrssicherheitsberatern.  Dabei werden je nach Alter der Kinder unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.

Im 1. Schuljahr stehen das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als Fußgänger sowie psychomotorische und verkehrspraktische Übungen im Mittelpunkt. Die Polizei

übt mit den Kindern verkehrssicheres Verhalten als Fußgänger in der unmittelbaren Schulumgebung.

Im 2. Schuljahr werden die verkehrspraktischen Übungen mit Bezug zur Verkehrswirklichkeit im Schonraum Schulhof erweitert. So wird z. B. ein Parcours mit einem Roller gefahren.

Im 3. Schuljahr wird im Schonraum das motorisch sichere Beherrschen des Fahrrads geübt. Hierzu führt die Verkehrswacht Übungen auf dem Schulhof mit einem mobilen Fahrrad-parcours durch. Im 3. und im 4. Schuljahr besuchen die Schüler*innen die Jugendverkehrs-schule.

Im 4. Schuljahr schließlich erfolgt die theoretische Radfahrausbildung nunmehr allein durch die Fachlehrerinnen. Das praktische Radfahrtraining wird von den Verkehrssicherheitsberatern in kleinen Gruppen vorrangig im Wohnumfeld der Schüler unter besonderer Berücksichtigung des Freizeitverhaltens der Kinder durchgeführt, damit sie Verkehrssituationen besser einschätzen können und somit sicherer werden.

Hierbei wird auf die Beteiligung der Eltern besonderer Wert gelegt, da sie auf diese Weise die Stärken und Schwächen ihrer Kinder erkennen.

Fazit: Vorrangig liegt die Aufgabe der Verkehrserziehung in der Hand der Eltern. Sie sollten jeden Tag aufs Neue das Verhalten ihres Kindes kontrollieren und fördern. Dies gilt natürlich auch für die Verkehrssicherheit des Fahrrads und für die Kleidung. Die Schule übernimmt hierbei die oben beschriebenen unterstützenden Aufgaben.

 

Zeugnisse

 

Die Art der Zeugnisse wird auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen durch die Schulkonferenz festgelegt.

Zurzeit erhalten die Kinder unserer Schule am Ende der Klasse 1 ein Berichtszeugnis, in dem der Leistungsstand und die Lernfortschritte im Arbeits- und Sozialverhalten sowie in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht beurteilt werden.

Am Ende der Klasse 2 bekommen die Kinder ein Berichtszeugnis, in dem der Leistungsstand und die Lernfortschritte im Arbeits- und Sozialverhalten sowie in allen Fächern beurteilt werden.

Die Kinder der Klassen 3 erhalten jeweils zum Ende des Schulhalbjahres ein Berichtszeugnis, in dem der Leistungsstand und die Lernfortschritte im Arbeits- und Sozialverhalten sowie in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht beurteilt werden. Sie bekommen außerdem in allen Lernbereichen/Fächern Noten.

In der Klasse 4 erhalten die Kinder zum Ende des ersten Halbjahres ein Notenzeugnis mit einer schriftlichen Begründung für eine Empfehlung zum Besuch einer weiterführenden Schule. Diese Empfehlung ist Bestandteil des Zeugnisses, aber für die Wahl der Schulform nicht bindend. Am Ende der Klasse 4 erhalten die Kinder ein reines Notenzeugnis.

Alle Zeugnisse bekommen die Schülerinnen und Schüler zunächst als Kopie. Die Kopie wird von den Eltern unterschrieben und an die Klassenleitung zurückgegeben. Daraufhin erfolgt die Ausgabe des Originalzeugnisses. In Klasse 1 gibt es in diesem Zusammenhang einen zusätzlichen Elternsprechtag.

 

Zusätzliche Informationen